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Species: Bithynia (Codiella) transsilvanica
| Autor: | (E. A. Bielz 1853) |
| Trivialname(n): | D: Östliche Schnauzenschnecke [Vorschlag W.] |
| Synonyme: |
Bithynia troschelii (Paasch 1842)
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| Kommentare: |
Zur Abtrennung von B. leachii cf. FALNIOWSKI 1989; der Name Paludina troschelii kann auf keinen Fall verwendet werden, da er sich nach der auf einem einzigen geschlechtsreifen weiblichen Exemplar beruhenden Beschreibung eindeutig auf die kleine Form bezieht Die Gehäusehöhe wird in der Originalbeschreibung mit 2 preuß. Linien (entspricht 4,4 mm) angegeben (PAASCH 1842: 301). Hierauf hat bereits WESTERLUND (1873: 465) hingewiesen; der von ihm verwendete Name Paludina inflata HANSÉN 1845 ist allerdings durch Paludina inflata A. & G. B. VILLA 1841 präokkupiert. [F] Der Name für die von FALNIOWSKI abgegrenzte Art nach CLECOM B. transsilvanica (E. A. BIELZ 1853) (NESEMANN 1994: 5-13).) P. Glöer vertritt eine andere Auffassung, die vermutlich aus nomenklatorischen Gründen nicht haltbar sein wird: "Seit JAECKEL (1961) wurde diese Art als östliche Rasse von B. leachii aufgefasst. GLÖER et al. (im Druck) konnten zeigen, dass es sich hingegen um distinkte Arten handelt, die sich an der Mündungsform, der Form des Operculums aber auch der Penismorphologie differenzieren lassen. FALKNER und GLÖER sind sich darüber einig, dass PAASCH (1842) als B. troschelii eine Art beschrieben hat, die bereits als B. leachii (Sheppard 1823) beschrieben wurde. Hieraus folgert FALKNER, dass der Name B. troschelii ein jüngeres Synonym von B. leachii ist und die Art daher mit dem nächsten verfügbaren Namen B. transsilvanica zu bezeichnen ist (FALKNER 2003). Da in der Originalbeschreibung von großen und kleinen Exemplaren die Rede ist, vermutet GLÖER (2002a, 2004), dass PAASCH bei der Beschreibung beide Arten vorgelegen haben, die er für konspezifisch hielt. Da das Originalmaterial verschollen ist, befindet sich das einzig verfügbare Material von PAASCH in der Sammlung ROSSMÄSSLER in Senckenberg. Da es kein anderes Material gibt, müssen diese als Syntypen angesehen werden. FALKNER (2003) hat diese Serien vermessen und bestätigt, daß sie sowohl aus B. leachii, als auch aus B. troschelii besteht. GLÖER (2004) konnte argumentativ zeigen, dass der von ihm 2002 (GLÖER 2002a) festgelegte Lectotypus aus dieser genannten Serie gültig ist und B. transsilvanica ein jüngeres Synonym von B. troschelii darstellt." (Kommentar aus Glöer 2005)
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Eine Liste mit Änderungsbegründungen wurde in einem Workshop der Deutschen Malakozoologischen Gesellschaft 1993 erarbeitet, inzwischen wurden umfangreiche Aktualisierungen nötig, die Liste wird auch weiterhin aktualisiert und erweitert. Nach Workshop-Beschluss soll die Liste unpersönlich unter der Autorschaft "Deutsche Malakozoologische Gesellschaft" zitiert werden, Zitationsvorschlag: "Deutsche Malakozoologische Gesellschaft - Nomenklaturliste www.mollbase.de/list/ (Stand: 09.09.2010)". Redaktion: Vollrath Wiese; Autorenkürzel sind hier zu finden; Webseiten vom Haus der Natur - Cismar: www.hausdernatur.de, www.kinder-tierlexikon.de, www.mollbase.de, www.mollbase.org
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